Gäste der MSC Euribia verharren weiter im Hafen von Dubai. Trotz erster Rückflüge aus der Region hat MSC Cruises keinen konkreten Zeitplan für die Heimreise der betroffenen Passagiere vorgelegt. Das Schiff bleibt auf Anweisung regionaler Militärbehörden festgemacht.
Komplexe Rückführung unter internationalen Vorzeichen
An Bord befinden sich rund 5.000 Reisende verschiedener Nationen. Die Koordination ihrer Ausreise erweist sich als logistisch anspruchsvoll. MSC stimmt sich nach eigenen Angaben eng mit Fluggesellschaften sowie mit Botschaften und Außenministerien ab, um Zuständigkeiten, verfügbare Kapazitäten und mögliche Rückführungspläne zu klären.
Der Flugverkehr in der Region läuft nur eingeschränkt wieder an. Airlines nehmen neue Verbindungen schrittweise auf und arbeiten einen erheblichen Rückstau ab. Entsprechend zeichnet sich keine kurzfristige Gesamtlösung ab.
In einer aktualisierten Erklärung unterstreicht die Reederei die Priorität von Sicherheit und Wohlergehen für Gäste und Besatzung. Man folge weiterhin den Anweisungen der regionalen Militärbehörden, wonach das Schiff im Hafen von Dubai verbleiben solle. Zugleich arbeite das Unternehmen eng mit Fluggesellschaften zusammen, um die Weiterreise zu ermöglichen. Neue Flüge würden angesichts der Störungen methodisch organisiert; Ziel bleibe eine sichere und geordnete Rückkehr.
Wintersaison vorzeitig beendet
Die Lage an Bord beschreibt MSC als ruhig. Sämtliche Einrichtungen und Dienstleistungen stehen den Gästen uneingeschränkt zur Verfügung, Betreuung und Versorgung seien gewährleistet.
Die verbleibenden drei Kreuzfahrten der Wintersaison hat das Unternehmen gestrichen. Betroffene Reisende erhielten eine vollständige Rückerstattung. Wie lange die MSC Euribia noch in Dubai verbleibt, lässt MSC offen.











