Nach wochenlanger Blockade im Persischen Golf nimmt AROYA Cruises wieder Kurs auf das Rote Meer. Die Aroya, die infolge des Iran-Kriegs in der Region festsaß, trat am Sonntag als letztes der dort verbliebenen Kreuzfahrtschiffe die Passage durch die Straße von Hormus an. In der nächsten Woche wird das Schiff in Dschidda erwartet. Dort beginnt dann die Vorbereitung für den Start der neuen Saison.
Wie das Unternehmen mitteilte, soll das Programm im Heimathafen Dschidda planmäßig am 14. Mai 2026 beginnen. Vorgesehen sind drei‑, vier- und fünftägige Reisen im Roten Meer nach Yanbu in Saudi-Arabien und Sharm el Sheikh in Ägypten. Hinzu kommt eine Sonderroute, die sowohl Sharm el Sheikh als auch Aqaba in Jordanien verbindet.
Rückkehr ins Rote Meer nach Wochen der Unsicherheit
Mit dem Neustart in Dschidda setzt die Reederei auf kürzere Reisen, die sich vor allem an Familien, Mehrgenerationenreisen und Gruppen richten. AROYA verknüpft dabei regionale Ziele mit einem Bordangebot, das die Reederei als arabisch geprägt beschreibt und mit Gastronomie, Unterhaltung und kulturell ausgerichteten Erlebnissen verbindet. Nach Unternehmensangaben haben in den ersten beiden Saisons im Roten Meer bereits mehr als 122.000 Gäste mit AROYA Cruises Urlaub gemacht.
Mittelmeer-Saison folgt ab Juni
Auf das Mai-Programm im Roten Meer soll nahtlos die zweite Mittelmeer-Saison folgen. Diese ist von Juni bis Mitte September 2026 geplant. Ausgangspunkt der siebentägigen Reisen ist Galataport Istanbul. Auf dem Fahrplan stehen Ziele in der Türkei, auf den griechischen Inseln sowie Alexandria in Ägypten. AROYA Cruises versteht beide Programme als Teil eines ganzjährigen Angebots.
Unternehmenspräsident Sture Myrmell verweist auf die starke Nachfrage im Roten Meer und sieht in der Rückkehr nach Dschidda zugleich den Auftakt für die Sommersaison im Mittelmeer.
AROYA Cruises war 2023 von Cruise Saudi gegründet worden und nahm den operativen Betrieb Ende 2024 auf.













