MSC Cruises will Meyer Werft noch im Sommer beauftragen

Pier­fran­ce­so Vago, Chef von MSC Crui­ses, hat in die­ser Woche die Mey­er Werft im nie­der­säch­si­schen Papen­burg besucht. Das Unter­neh­men soll die nächs­te Schiffs­ge­ne­ra­ti­on „New Fron­tier“ bau­en. Eine im Dezem­ber ver­ein­bar­te bin­den­de Absichts­er­klä­rung soll bis Juni in einen fes­ten Ver­trag zum Bau von zunächst vier neu­en Kreuz­fahrt­schif­fen wer­den. Optio­niert wer­den sol­len dann noch zwei wei­te­re.

Für die zuletzt durch die Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie und des rus­si­schen Angriffs­krie­ges auf Ukrai­ne in wirt­schaft­li­che Schwie­rig­kei­ten gera­te­ne Mey­er Werft, bedeu­tet der MSC-Auf­trag eine Per­spek­ti­ve bis in die 2030er-Jah­re. Die „New Frontier“-Schiffe, die Vago zufol­ge der­zeit mit dem Team der Mey­er Werft ent­wi­ckelt wer­den, sol­len ab 2030 jähr­lich bis in das Jahr 2033 abge­lie­fert wer­den.

Nähe­re Details zu den noch namen­lo­sen MSC-Crui­sern nann­te Vago nicht, nur so viel: „Es wer­den Schif­fe für Kreuz­fahr­ten mit meh­re­ren Gene­ra­tio­nen, die aber gleich­zei­tig auch den Luxus des ‚MSC Yacht Clubs‘ bie­ten wer­den.“

Meyer Werft und MSC Cruises forschen gemeinsam

Gemein­sam mit der Mey­er Werft wer­de man für die Schif­fe Tech­no­lo­gien ent­wi­ckeln, „die kei­ne ande­re Bran­che bie­ten kann“. Des­halb inves­tie­re man gemein­sam mit den Inge­nieu­ren der Werft mas­siv in For­schung und Ent­wick­lung. „Was wir jetzt ent­wer­fen und bau­en, wird auch 2050 und dar­über hin­aus noch in Betrieb sein“, so Vago. Die Pla­nung der „New Frontier“-Baureihe sei daher ein ent­schei­den­der Zeit­punkt auf dem Weg zum Ziel der Net­to-Null-Emis­sio­nen.

In der Grö­ße wird sich die neue MSC-Gene­ra­ti­on etwas unter­halb der Mera­vi­glia-Plus-Klas­se um MSC Gran­dio­sa, MSC Vir­tuo­sa und MSC Euri­bia ori­en­tie­ren. „Wir wer­den rund 180.000 GT-Schif­fe bau­en, die das gro­ße der bei­den Docks der Mey­er Werft mit der Brei­te von 45 Metern voll aus­nut­zen wer­den“, so Pier­fran­ces­co Vago.

MSC Crui­ses mit Sitz in Genf gehört zu den seit Jah­ren am stärks­ten wach­sen­den Kreuz­fahr­tree­de­rei­en und ist Teil der Medi­ter­ra­ne­an Ship­ping Com­pa­ny. Aktu­ell besteht die Flot­te aus 23 Schif­fen. Bis­her ließ das fami­li­en­ge­führ­te Unter­neh­men unter der Regie von Gian­lui­gi Apon­te, das zugleich welt­größ­te Con­tai­ner-Ree­de­rei ist, die Kreuz­fahrt­schif­fe bei den ita­lie­ni­schen Fin­can­tie­ri-Werf­ten und im fran­zö­si­schen Saint-Nazai­re bei Chan­tiers de l’At­lan­tique bau­en. Der­zeit sind in Frank­reich vier Neu­bau­ten der World-Class, Kreuz­fahrt­schif­fe mit Platz für jeweils 6758 Pas­sa­gie­re, für MSC Crui­ses im Bau. Die MSC World Asia soll in die­sem Jahr aus­ge­lie­fert wer­den.

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