Mythos Titanic: Multimediale Ausstellung feiert Frankfurt-Première

Seit Ende Janu­ar wird in Frank­furt am Main die immersi­ve Aus­stel­lung „Die Legen­de der TITANIC“ prä­sen­tiert. Die Pro­duk­ti­on ist bis zum 12. April in der Raum­fa­brik im Stadt­teil Hed­dern­heim zu sehen. Nach Sta­tio­nen in Wien und Mün­chen, wo die Aus­stel­lung laut Ver­an­stal­ter hohe Besu­cher­zah­len erreich­te, kommt sie nun erst­mals nach Hes­sen.

Im Mit­tel­punkt steht die Geschich­te der RMS Tita­nic, die am 10. April 1912 von Sout­hamp­ton aus zu ihrer Jung­fern­fahrt nach New York auf­brach. Vier Tage spä­ter kol­li­dier­te das als unsink­bar gel­ten­de Schiff mit einem Eis­berg und sank im Nord­at­lan­tik. Mehr als 2000 Men­schen befan­den sich an Bord. Der Oze­an­li­ner galt sei­ner­zeit als Sym­bol tech­ni­schen Fort­schritts und luxu­riö­ser Moder­ne.

Historische Inszenierung mit digitalen Mitteln

Der Rund­gang beginnt mit einer insze­nier­ten Hafen­sze­ne in Sout­hamp­ton. Pro­jek­tio­nen, Nach­bau­ten und inter­ak­ti­ve Ele­men­te zeich­nen den Moment des Aus­lau­fens nach. Die Aus­stel­lung führt anschlie­ßend durch ver­schie­de­ne Schiffs­be­rei­che und Klas­sen und greift per­sön­li­che Geschich­ten von Pas­sa­gie­ren und Besat­zungs­mit­glie­dern auf.

Aug­men­ted-Rea­li­ty-Anwen­dun­gen ergän­zen die Schau um digi­ta­le Inhal­te. Vir­tu­ell tritt Kapi­tän Edward John Smith in Erschei­nung, wei­te­re AR-Sta­tio­nen lie­fern Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu aus­ge­wähl­ten Expo­na­ten. Der Weg durch die engen Kor­ri­do­re der drit­ten Klas­se bil­det einen bewuss­ten Kon­trast zu den reprä­sen­ta­ti­ven Berei­chen des Schiffs.

Virtual Reality, Musik und immersive Projektionen

In einem eige­nen Vir­tu­al-Rea­li­ty-Raum wid­met man sich dem Bord­or­ches­ter der Tita­nic. Die Insze­nie­rung inter­pre­tiert die Musik, die wäh­rend der Über­fahrt gespielt wur­de, neu. Ein zen­tra­les Ele­ment ist zudem ein immersi­ver Show­room mit 360-Grad-Pro­jek­tio­nen, der den Bau, die Rei­se und den Unter­gang des Schif­fes nach­zeich­net. Im Fokus steht dabei die Geschich­te von Vater und Toch­ter Cal­lag­han, die als Pas­sa­gie­re an Bord waren.

Die gesam­te Aus­stel­lung wird von einem eigens kom­po­nier­ten Sound­track beglei­tet, der mit einem 50-köp­fi­gen Orches­ter und Chor auf­ge­nom­men wur­de. Ergän­zend steht ein inter­ak­ti­ves Meta­ver­sum zur Ver­fü­gung, das eine vir­tu­el­le Erkun­dung aller Decks und Räu­me ermög­licht. Für die­ses Ange­bot ist ein sepa­ra­tes Ticket erfor­der­lich.

„Die Legen­de der TITANIC – Die Immersi­ve Aus­stel­lung“ in der Raum­fa­brik Frank­furt (Hed­dern­hei­mer Land­stra­ße 155) ist täg­lich von 10 bis 21 Uhr geöff­net. Tickets sind ab 22 Euro erhält­lich. Die emp­foh­le­ne Besuchs­dau­er beträgt rund 90 Minu­ten, die Alters­emp­feh­lung liegt bei sechs Jah­ren.

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