Nach siebenwöchiger Werftzeit sticht die AIDAbella wieder in See. Am 11. März 2026 läuft das Schiff in Palma de Mallorca zu seiner ersten Reise nach der umfassenden Modernisierung aus. Die Arbeiten am Schiff sind Teil des umfangreichen Flottenerneuerungsprogramms „Evolution“, mit dem AIDA Cruises die Schiffe der Sphinx-Klasse modernisiert.
Modernisierung für Gästeerlebnis und Effizienz
Während der Werftzeit in Marseille hat die Reederei das Schiff umfassend überholt. Neue Restaurants und Bars erweitern das gastronomische Angebot. Zudem wurden Gästekabinen sowie öffentliche Bereiche neu gestaltet und das Angebot um zusätzliche Suiten ergänzt. Auch exklusive Bereiche wie das Sky Deck und die Rossini Lounge kamen hinzu.
Auch das Theatrium wurde neu gestaltet. Ein verändertes Sitzkonzept und ein neues Farbdesign sollen die Aufenthaltsqualität verbessern. Jedes Schiff der modernisierten Reihe erhält dabei ein eigenes Farbkonzept.
Die AIDAbella folgt auf die Schwesterschiffe AIDAdiva und AIDAluna, die bereits modernisiert wurden. Im Herbst soll auch die AIDAmar in die Werft nach Marseille gehen. Bis 2028 sollen insgesamt sieben Schiffe das Evolution-Programm durchlaufen. Laut der Reederei werden damit die kleineren Schiffe der Flotte technisch und konzeptionell für die kommenden Jahre weiterentwickelt.

Kreislaufwirtschaft und Spendenaktion
Im Zuge der Modernisierung spendete AIDA Cruises rund 5.100 Möbelstücke aus dem Schiff an soziale Einrichtungen. Die Verteilung erfolgt gemeinsam mit der Organisation DER HAFEN HILFT! e. V., der Hamburger Hafen und Logistik AG sowie der Daimler Truck Holding AG.
Mehr als 50 Hilfsprojekte profitieren von der Aktion. Dazu zählen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, Obdachlosenhilfen, Flüchtlingsunterkünfte sowie ein Frauenhaus in Hamburg. Auch Projekte im Ahrtal und in der Ukraine erhalten Unterstützung.
Parallel dazu setzte das Unternehmen auf Maßnahmen der Kreislaufwirtschaft. So wurden rund 45.000 Quadratmeter Teppich, 10.000 Quadratmeter Teppichunterlagen, 2.500 Quadratmeter Kunstrasen sowie mehr als 1.000 Matratzen aufbereitet und wiederverwertet. In Crewbereichen und an der Rezeption wurde zusätzlich ein vollständig recycelbarer Teppich installiert, der aus recycelten Materialien früherer Schiffe hergestellt wurde. Zudem wurden etwa 18 Tonnen Aluminium aus Möbeln zur Wiederverwertung aufbereitet.

Moderne Technik
Neben dem Ausbau der Gästebereiche modernisierte die Werft auch zahlreiche technische Systeme. Eine neue Umkehrosmose-Anlage ermöglicht es, Trinkwasser aus Meerwasser energieeffizienter zu gewinnen. Ergänzend dazu wurden zahlreiche Bereiche auf LED-Beleuchtung umgestellt und die Klimatisierung optimiert.
Auch moderne Spültechnik in Gastronomie und Bars soll den Ressourcenverbrauch reduzieren. Ein spezieller, biozidfreier Unterwasseranstrich verringert zudem den Bewuchs am Schiffsrumpf. Dadurch sinkt der Strömungswiderstand und somit auch der Treibstoffverbrauch.













