Celestyal Cruises: Neustart im März 2022 — mit einem Schiff weniger

Die grie­chi­sche Ree­de­rei Cele­sty­al Crui­ses hat den Neu­start ihrer Flot­te ange­kün­digt. Am 14. März 2022 will das Unter­neh­men mit 3- und 4‑Näch­te-Kreuz­fahr­ten wie­der star­ten. Die Lei­nen lösen aber nur zwei Schif­fe. Die erst im Juli 2020 erwor­be­ne Cos­ta neo­Ro­man­ti­ca, die als Cele­sty­al Expe­ri­ence fah­ren soll­te, wur­de wie­der verkauft. 

Wie das Unter­neh­men jetzt mit­teil­te, sol­len ab dem 30. April wie­der 7‑Näch­te-Kreuz­fahr­ten ange­bo­ten wer­den. Cele­sty­al läuft dann wie­der die Tür­kei an und wird auch Kusa­da­si besu­chen. Zusätz­lich steht Thes­sa­lo­ni­ki als zweit­größ­te Stadt Grie­chen­lands in den Routenplänen. 

Anläufe in der Türkei

Die Stadt bie­tet ihren Gäs­ten alt­christ­li­che und byzan­ti­ni­sche Denk­mä­ler, eine UNESCO-Welt­kul­tur­er­be­stät­te, Denk­mä­ler für den berühm­ten Alex­an­der den Gro­ßen sowie die Mög­lich­keit, das rei­che römi­sche und sephar­disch-jüdi­sche Erbe der Stadt zu entdecken. 

Durch sei­ne Lage an einem Han­dels­kno­ten­punkt, die die Ver­wen­dung von Zuta­ten aus dem gesam­ten Mit­tel­meer­raum und Asi­en in den berühm­ten Taver­nen der Stadt ermög­licht, ist Thes­sa­lo­ni­ki auch als „gas­tro­no­mi­sches Para­dies“ bekannt.  Die Stadt dient als Tor zu Nord­grie­chen­land und den nahe­ge­le­ge­nen Märk­ten des Balkans. 

Zusätz­lich kehrt das Unter­neh­men mit sei­nen Schif­fen zur Insel Milos zurück. Cele­sty­al wird nach eige­nen Anga­ben den Auf­ent­halt im Hafen des Eilan­des von einem hal­ben auf einen gan­zen Tag ver­län­gern. Außer­dem wer­den auf die­ser Rou­te Myko­nos, San­to­rin, Kre­ta, Rho­dos und Kusa­da­si (Tür­kei) angelaufen. 

Die Kreuz­fahrt „Viel­sei­ti­ge Ägä­is“ umfass Kava­la, die nörd­li­che grie­chi­sche Hafen­stadt am Thra­ki­schen Meer, die auf­grund ihres kris­tall­kla­ren Küs­ten­was­sers und der legen­dä­ren Aus­sicht auf das Meer von der Bucht von Kava­la aus oft als „blaue Stadt“ bezeich­net wird. Die bezau­bern­de Alt­stadt besteht aus einem Mosa­ik von ver­win­kel­ten Gas­sen mit roten Zie­gel­häu­sern und dem Kas­tro, einer byzan­ti­ni­schen Festung. 

Nur knapp 15 Kilo­me­ter vom Zen­trum der Alt­stadt ent­fernt liegt die anti­ke Stadt Phil­ip­pi, die Hei­mat der ers­ten christ­li­chen Kir­che Euro­pas. Phil­ip­pi wur­de zu einem wich­ti­gen früh­christ­li­chen Zen­trum, nach­dem der Apos­tel Pau­lus die Stadt 49 nach Chris­tus besucht hat­te. Auf die­ser Rei­se wer­den zudem Thes­sa­lo­ni­ki, San­to­rin, Volos und Istan­bul besucht. Die „Viel­sei­ti­ge Ägä­is“ bie­tet auch die Mög­lich­keit, in Istan­bul ein- und aus­zu­schif­fen und so zusätz­li­che Flug­ver­bin­dun­gen zu nutzen.

Celestyal: Starkes Interesse, Anfragen und Buchungen für 2022 und 2023

Les­lie Peden, Chief Com­mer­cial Offi­cer von Cele­sty­la Crui­ses, beton­te, man habe im ver­gan­ge­nen Som­mer bewie­sen, dass man in der Lage sei, sicher zur Kreuz­fahrt zurück­zu­keh­ren. „Wir sind opti­mis­tisch, dass unse­re ziel­ge­rich­te­ten Rou­ten zu unent­deck­ten und auf­re­gen­den Rei­se­zie­len auch wei­ter­hin von unse­rer Kern­ziel­grup­pe, die von Natur aus ‚Rei­sen­de‘ sind, gut ange­nom­men wer­den. Unse­re Zuver­sicht wird durch ein star­kes Inter­es­se, Anfra­gen und Buchun­gen für die­se Rou­ten im nächs­ten Jahr und bis ins Jahr 2023 gestützt, was der Aus­lö­ser für die Rück­kehr zu ganz­jäh­ri­gen Kreuz­fahr­ten war“, so Peden.

Die Ree­de­rei hat­te nach eige­nen Anga­ben auf­grund der Markt­be­din­gun­gen, die sich aus der Covid-19-Pan­de­mie erge­ben hat­ten, sei­ne Kapa­zi­täts­an­for­de­run­gen über­prüft und die erst im Juli 2020 erwor­be­ne ehe­ma­li­ge Cos­ta neo­Ro­man­ti­ca wie­der ver­kauft. Das Schiff soll­te als Cele­sty­al Expe­ri­ence in Fahrt gehen, war aber unter der Flag­ge des grie­chi­schen Anbie­ter gar nicht im Dienst. Kreuz­fahr­ten mit den ver­blie­be­nen Schif­fen Cele­sty­al Crys­tal und Cele­sty­al Olym­pia wur­den abge­sagt. Die ers­te Kreuz­fahrt nach der Pau­se über­nimmt nun im kom­men­den Jahr die Cele­sty­al Olympia. 

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