Cruise Days eröffnet, weiterer Live-Stream für Samstag angekündigt

Nach der pan­de­mie­be­ding­ten Zwangs­pau­se haben am Frei­tag­nach­mit­tag die 8. Ham­burg Crui­se Days eröff­net. Das stim­mungs­vol­le Event, das in die­sem Jahr als „pur“ bewusst klei­ner dimen­sio­niert ist, lock­te vie­le tau­sen­de Kreuz­fahrt­fans an den Hafen – und begeis­ter­te am Abend mit einem legen­dä­ren Dop­pel­auf­tritt: dem Light-up des Licht­kunst­werks Blue Port Ham­burg und dem Besuch der Queen Mary 2. 

Bei som­mer­li­chem Wet­ter und mit zahl­rei­chen gut gelaun­ten „Seh-Leu­ten“ aus Ham­burg und Deutsch­land ging das schöns­te Kreuz­fahr­te­vent der Welt nach Jah­ren der Pan­de­mie am 19. August end­lich wie­der an den Start.

Gegen 20.00 Uhr war die Queen Mary 2 von ihrem Lie­ge­platz am Ter­mi­nal Stein­wer­der Rich­tung Elb­phil­har­mo­nie gestar­tet, um sich hier nach einem nau­tisch anspruchs­vol­len Wen­de­ma­nö­ver in Posi­ti­on zu brin­gen. Um 21.15 Uhr gab sie mit einem Typhon-Ton das Signal zum legen­dä­ren Light-up des Blue Port Hamburg.

 Als ers­tes erstrahl­te das Schiff selbst in roya­lem Blau, gefolgt von der Elb­phil­har­mo­nie. Unter­malt von Musik ver­ban­den sich nach und nach dann Dut­zen­de von wei­te­ren illu­mi­nier­ten Gebäu­den, Brü­cken, Schif­fen und Objek­ten an der Hafen­kan­te zum Gesamt­kunst­werk Blue Port Hamburg.


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  1. Simulation der Samstagabendinszenierung auf den Hamburg Cruise Days pur 2022. Foto: © redroses communications GmbH

Blue Port Hamburg reagiert auf aktuelle Situation 

Der Blue Port Ham­burg leuch­tet noch bis zum 28. August und ermög­licht auch in den kom­men­den neun Tagen einen ver­än­der­ten, spek­ta­ku­lä­ren Aus­blick auf den Hafen und sei­ne Landmarken.

Den aktu­el­len Auf­ru­fen zur Ein­spa­rung von Ener­gie ist die­ses Jahr aber auch das Licht­kunst­werk gefolgt. In die­sem Jahr ist die Flä­che der Instal­la­ti­on rund 30 Pro­zent klei­ner und es strah­len 4.000  Leuch­ten weni­ger als noch 2019.

Durch die Befil­te­rung vor­han­de­ner Leuch­ten (z.B. Pro­me­na­den, Lan­dungs­brü­cken, Ter­mi­nals) wird ledig­lich der nor­ma­le Bestands­ver­brauch an Strom genutzt, die Zahl zusätz­lich ein­ge­setz­ter Leuch­ten ist deut­lich redu­ziert. Die Betriebs­zeit wur­de eben­falls ver­kürzt: Der Blue Port Ham­burg leuch­tet abend­lich ab 20.00 Uhr, nachts um 01.00 Uhr wer­den auto­ma­tisch 80 Pro­zent der blau­en Lich­ter aus­ge­schal­tet – sie leuch­ten also 19 von 24 Stun­den gar nicht.

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Noch zwei Tage Kreuzfahrtatmosphäre pur am Hafen 

Nach der Queen Mary 2 am Frei­tag­abend las­sen sich am Wochen­en­de wei­te­re Kreuz­fahrt­schif­fe im Hafen bestau­nen: AIDA­pri­ma und AIDA­sol (bei­de AIDA Crui­ses), MSC Magni­fi­ca (MSC Crui­ses) und MS Otto Sver­drup (Hur­tig­ru­ten). Mit dem „Pas de deux  on blue“ am Sams­tag ist auch schon das nächs­te High­light in Sicht: Bei die­sem abend­li­chen Ren­dez­vous wer­den die Oze­an­rie­sen AIDA­pri­ma und MSC Magni­fi­ca zwi­schen der Elb­phil­har­mo­nie und den Lan­dungs­brü­cken mul­ti­me­di­al in Sze­ne gesetzt mit Licht, Droh­nen und Musik.

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