Oceania Cruises baut das bisher als „Oceania Nautica“ eingesetzte Schiff umfassend um und positioniert es künftig als „Oceania Aurelia“ mit geringerer Passagierzahl. Laut einer Mitteilung der Reederei wird das Schiff ab Ende 2027 mit weniger als 500 Gäste gezielt für längere Reisen eingesetzt.
Anpassungen bei Kabinen und Suiten
Die Oceania Nautica bietet aktuell rund 350 Kabinen an. Nach dem Umbau des Schiffes werden künftig 238 Unterkünfte zur Verfügung stehen, darunter 179 Suiten. Ein Großteil dieser Suiten bietet mehr als 27 Quadratmeter Wohnfläche, die größten Suiten sind bis zu 93 Quadratmeter geräumig und verfügen über separate Wohn- und Essbereiche.
Mit der Neuausrichtung richtet sich die Reederei stärker an Gäste, die längere Aufenthalte an Bord mit mehr Raum und individueller Betreuung verbinden möchten. „Sie wurde speziell für Gäste konzipiert, die mehr Raum und ein höheres Maß an persönlicher Betreuung wünschen – insbesondere auf längeren Reisen“, sagte Jason Montague, Chief Luxury Officer von Oceania Cruises.
Einsatz für Weltreisen geplant
Die Oceania Aurelia soll ab 2028 und 2029 für Weltreisen sowie längere „Grand Voyages“ eingesetzt werden. Das Schiff soll dabei eine Kombination aus großzügigen Raumverhältnissen und einer persönlichen, clubähnlichen Atmosphäre bieten.
Die Oceania Nautica mit einer Bruttoraumzahl von ca. 30.000 wurde im Jahr 2000 gebaut und zuletzt 2022 renoviert. Beim Umbau werden neben den Unterkünften auch öffentliche Bereiche und das kulinarische Angebot angepasst. Restaurants und Menüs sollen sich laut Reederei stärker an den bereisten Regionen orientieren. Auch neue kulinarische Einrichtungen wie eine Bäckerei und eine Crêperie werden eingebaut.
Fokus auf längere Aufenthalte an Bord
Das Bordprogramm wird auf Kreuzfahrten mit mehreren Seetagen ausgerichtet. Geplant sind unter anderem Kochkurse, kreative Workshops und Vorträge. Zudem erhalten alle Gäste Zugang zur Aquamar Spa Terrace.
„Die Oceania Aurelia wird ein kleineres, clubähnliches Schiff sein, das sich wirklich wie ein Zuhause auf See anfühlt und Reisenden eine intensivere Verbindung zu den besuchten Destinationen ermöglicht“ sagte Jason Montague.













