Streik beendet — Tarifabschluss für Luftsicherheitspersonal vereinbart

Im Tarif­kon­flikt zwi­schen dem Bun­des­ver­band der Luft­si­cher­heits­un­ter­neh­men (BDLS) und der Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft Ver­di wur­de am heu­ti­gen Mon­tag, 28. März 2022, ein Tarif­er­geb­nis erzielt. 

Der Tarif­ab­schluss setzt sich aus meh­re­ren Kom­po­nen­ten zusam­men. Für alle Tarif­grup­pen gibt es unter­schied­li­che Erhö­hun­gen in drei Stu­fen, die im Jahr 2022 zwi­schen 4,4 und 7,8 Pro­zent liegen. 

Zusätz­lich wur­de ver­ein­bart, dass die Anglei­chung der Löh­ne Ost an West am 1. Janu­ar 2024 abge­schlos­sen sein wird. Damit wer­de auch das Prin­zip „Glei­cher Lohn für glei­che Arbeit an jedem Ver­kehrs­flug­ha­fen“ ab 1. Janu­ar 2024 umgesetzt.

Der Tarif­ver­trag hat eine Lauf­zeit bis zum 31. Dezem­ber 2023. Die ver.di-Tarifkommission hat dem Tarif­er­geb­nis bereits ein­stim­mig zugestimmt.

Vorangegangene Warnstreiks wurden kritisiert

Im Tarif­kon­flikt mit dem BDLS hat­te Ver­di in den ver­gan­ge­nen Wochen wie­der­holt zu Warn­streiks auf­ge­ru­fen, die den Rei­se­ver­kehr an Flug­hä­fen erheb­lich beein­träch­tig­ten. Zuletzt wur­den am 22. März alle gro­ßen deut­schen Flug­hä­fen ganz­tä­gig bestreikt. Der Flug­ha­fen­ver­band ADV kri­ti­sier­te die kurz­fris­tig ange­kün­dig­ten Streiks als unverantwortlich.

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