Über 80 Schiffe nach Corona-Fällen unter Beobachtung der US-Gesundheitsbehörde

Die US-Gesund­heits­be­hör­de CDC mel­det, dass über 80 Kreuz­fahrt­schif­fe der­zeit wegen Covid-Aus­brü­chen an Bord unter Beob­ach­tung stehen.

Die aktu­el­len Zah­len vom 28. Dezem­ber zei­gen, dass das Virus­ge­sche­hen ange­sichts der hoch­an­ste­cken­den Omi­kron-Vari­an­te zuneh­mend dyna­mi­scher wird. Aller­dings ist aus den Daten weder das Vor­lie­gen einer Infek­ti­on mit Omi­kron noch die abso­lu­te Zahl der Infi­zier­ten erkennbar. 

Den­noch ist die Anzahl der Fäl­le signifikant.

25 Schif­fe wer­den der­zeit aktiv über­prüft, bei 63 hat die CDC bereits eine Unter­su­chung durch­ge­führt, die Schif­fe blei­ben aber wei­ter unter Beobachtung 

Die Über­wa­chung wird aus­ge­löst, sobald ein Schiff in den vor­an­ge­gan­ge­nen sie­ben Tagen bei 0,1 % der Pas­sa­gie­re oder bei min­des­tens einem Fall unter der Besat­zung Infek­tio­nen aufweist. 

CDC beobachtet nur Schiffe, die amerikanische Häfen anlaufen

Für den Über­wa­chungs­sta­tuts gibt es ein vier­stu­fi­ges Farb­re­gis­ter. Grün beu­te­tet kei­ne Mel­dun­gen, Oran­ge ent­spricht einer Mel­dung von Fäl­len unter­halb des Grenz­werts, Gelb dem Sta­tus der hier genann­ten Fäl­le. Bei Stu­fe Rot wer­den die Grenz­wer­te der CDC überschritten.

Erst in den letz­ten Tagen muss­ten eini­ge Pas­sa­gie­re einer Rei­se der Queen Mary 2 in die Kari­bik nach posi­ti­ven Tests von Bord gehen und sich in New York City iso­lie­ren. Die Rei­se wur­de zwi­schen­zeit­lich in Bar­ba­dos been­det. Von dort soll Queen Mary 2 am 2. Janu­ar nach Sout­hamp­ton fah­ren. Ein Stopp in New York ent­fällt. Gäs­te wer­den ent­we­der von Bar­ba­dos aus aus­ge­flo­gen oder kön­nen bis Sout­hamp­ton an Bord bleiben.

Am 2. Weih­nachts­fei­er­tag wur­de der Konings­dam von Hol­land Ame­ri­ca Crui­se Line das Anle­gen in Mexi­ko ver­wei­gert, nach­dem Dut­zen­de von Besat­zungs­mit­glie­dern posi­tiv getes­tet wor­den waren. Die Rei­se wur­de jedoch fortgesetzt. 

Covid-Fälle beeinflussen auch Reisen von TUI Cruises, MSC und anderen

TUI Crui­ses und AIDA sowie alle Schif­fe, die der­zeit kei­ne ame­ri­ka­ni­schen Häfen anlau­fen, wer­den von der CDC nicht überwacht. 

Fäl­le von Covid-Infek­tio­nen neh­men aber auch hier zu. 

Kurz vor Weih­nach­ten muss­te die Mein Schiff 4 wegen weni­ger Covid-Infek­tio­nen an Bord, die Anschluss­kreuz­fahrt für rund 300 Gäs­te über die Fei­er­ta­ge absa­gen. Die fol­gen­de Rei­se wird der­zeit durchgeführt.

MSC Crui­ses muss­te kurz vor Weih­nach­ten wegen Coro­na-Restrik­ti­on in Groß­bri­tan­ni­en, die Metro­po­len-Rei­sen ab Ham­burg absa­gen. Die Pau­se dau­ert vor­erst bis Mit­te Janu­ar 2022.

Die Euro­pa 2 von Hapag-Lloyd Crui­ses hat die Weih­nachts­rei­se wegen Covid-Infek­tio­nen an Bord abge­bro­chen und liegt heu­te in Dubai. 

Unklar ist der­zeit die Lage an Bord der MS Ame­ra. Ein Kreuz­fahrt­blog berich­te­te zuvor von Covid-Fäl­len. Dies wur­de bis­lang nicht bestä­tigt. RTP Madei­ra mel­det heu­te, dass die Ame­ra nicht zum Sil­ves­ter­feu­er­werk vor Fun­chal lie­gen wird. Laut vesselfinder.com befin­det sich das Schiff von Phoe­nix Rei­sen aktu­ell auf dem Weg zurück nach Bre­mer­ha­ven, wo es am 4. Janu­ar ankom­men soll. Fünf Tage frü­her als zuvor geplant.

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