HX Expeditions hat die Antarktis-Saison 2025/26 als die erfolgreichste in der Geschichte des Unternehmens bezeichnet. Laut einer Mitteilung der Reederei verzeichnete das Unternehmen eine hohe Nachfrage und baute seine Aktivitäten in der Region weiter aus.
Insgesamt führte HX 34 Expeditionsreisen in die Antarktis durch und begrüßte dabei mehrere tausend Gäste. Parallel dazu entwickelte das Unternehmen sein Angebot weiter und stärkte seine Position als Anbieter von Expeditionsreisen in der Region.
Ausbau von Aktivitäten in der Destination
Das Unternehmen erweiterte die Kapazitäten für Aktivitäten, sodass mehr Gäste an Angeboten wie Kajaktouren und Camping teilnehmen konnten. Alle Programme wurden im Rahmen der Richtlinien der International Association of Antarctica Tour Operators (IAATO) umgesetzt.
Zusätzlich führte HX neue Maßnahmen zur Verbesserung des Reiseerlebnisses vor und nach der Expedition ein. Dazu zählen angepasste Flugzeiten für die Zubringerflüge nach Ushuai und zusätzliche Serviceleistungen für Suitengäste.
Fokus auf Wissenschaft mit Beteiligung der Gäste
Ein zentraler Bestandteil der Saison waren wissenschaftliche Projekte. HX stellte 1.801 Übernachtungen für Gastwissenschaftler zur Verfügung und unterstützte verschiedene Forschungsinitiativen.
Auch Gäste beteiligten sich an wissenschaftlichen Programmen und Datensammlungen. Mehr als 2.300 Reisende nahmen an einem Bildungsprogramm in Zusammenarbeit mit der Universität von Tasmanien teil. Zudem wurden Spenden für Umwelt- und Naturschutzprojekte gesammelt.
Die leitende Wissenschaftlerin der Reederei, Verena Meraldi, erklärte: „Zum Abschluss der Antarktis-Saison 2025–2026 bin ich stolz darauf, dass unser Wissenschafts- und Bildungsprogramm den Wissenschaftlern auch in dieser Saison wieder den Zugang zu abgelegenen Gebieten ermöglicht und gleichzeitig die Gäste direkt in den Prozess einbezogen hat.“
Expeditionen mit konsequentem Umweltschutz
HX Expeditions betont, dass alle Reisen unter strengen Umweltauflagen stattfinden. Dazu gehören begrenzte Landgänge, klare Abstandsregeln zu Wildtieren sowie feste Besucherobergrenzen. Die Einhaltung internationaler Vorgaben soll sicherstellen, dass die empfindlichen Ökosysteme der Antarktis geschützt werden.
CEO Gebhard Rainer erklärte: „Dies war eine außergewöhnliche Saison – nicht nur hinsichtlich der Gästezahlen und der Zufriedenheit, sondern auch in Bezug auf das Ausmaß des wissenschaftlichen Engagements und verantwortungsbewusster Reisepraktiken. Als größter Anbieter sind wir uns der Verantwortung bewusst, die mit unserer Größe einhergeht. Unser Fokus liegt und wird immer darauf liegen, sicherzustellen, dass die Antarktis für künftige Generationen geschützt bleibt. Die rekordverdächtige Saison von HX unterstreicht eine klare Botschaft: Hochwertige Expeditionsreisen und konsequenter Umweltschutz können und müssen Hand in Hand gehen.“













