Die Rückreise der Passagiere der „Mein Schiff 5“ hat begonnen. Gleichzeitig sind nach Angaben des Touristikkonzerns TUI inzwischen alle Gäste der „Mein Schiff 4“ wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Mehrere Sonderflüge brachten in den vergangenen Tagen Urlauber aus der Golfregion sowie aus dem Indischen Ozean zurück.
Bereits am Samstag, 7. März, landeten zwei Sondermaschinen der Qatar Airways mit rund 650 Passagieren am Flughafen Frankfurt. Die Reisenden gehörten zur Kreuzfahrt „Mein Schiff 4“. Zuvor hatte TUI die Gäste über Land von Dubai nach Maskat im Oman gebracht, von wo aus die Charterflüge starteten.
Erste Passagiere waren schon zuvor mit Emirates-Maschinen nach Deutschland zurückgeflogen worden. Weitere Vollcharter dieser Airline ergänzten in den vergangenen Tagen die Rückführung. Nach Unternehmensangaben konnte damit die Heimreise aller Gäste der „Mein Schiff 4“ abgeschlossen werden.
Schwieriger gestaltet sich die Rückreise der Passagiere der „Mein Schiff 5“, die derzeit im Hafen von Doha liegt. Gesperrte Seewege und eingeschränkte Lufträume erschweren dort weiterhin die Organisation der Flüge. TUI arbeitet nach eigenen Angaben gemeinsam mit Partnerfluggesellschaften und der eigenen Airline an alternativen Routen.
Erste Flüge für diese Gäste wurden bereits aus Saudi-Arabien organisiert. Zudem bereitet das Unternehmen direkte Verbindungen aus Doha vor, sobald der Flughafen wieder reguläre Starts ermöglicht. Die Rückreise dieser Passagiere dürfte daher noch mehrere Tage in Anspruch nehmen.
Weitere Sonderflüge für Pauschalreisegäste
Neben Kreuzfahrtpassagieren brachte TUI auch andere Urlauber zurück nach Deutschland. In der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 8. März, landeten drei weitere Sonderflüge mit insgesamt mehr als 550 Pauschalreisegästen in Frankfurt und Hannover.
Den längsten Weg legten rund 300 Reisende von den Malediven zurück. Da mehrere Umsteigeverbindungen über Flughäfen in der Golfregion ausfielen, organisierte der Veranstalter einen Direktflug nach Deutschland.
Weitere etwa 250 Passagiere befanden sich an Bord von zwei Boeing 737–8 der TUI Airline. Die Maschinen starteten vom Flughafen Al Ain in den Vereinigten Arabischen Emiraten und flogen über einen technischen Zwischenstopp im griechischen Heraklion nach Hannover.
An Bord befanden sich neben deutschen Gästen auch Reisende aus anderen europäischen Ländern, darunter Belgien, die Niederlande, Frankreich und Polen sowie Urlauber aus dem Vereinigten Königreich, Schweden und Finnland.
Nach Angaben des Unternehmens sollen in den kommenden Tagen weitere Flüge folgen. TUI setzt dafür sowohl eigene Flugzeuge als auch Maschinen von Partnerfluggesellschaften ein und chartert bei Bedarf zusätzliche Kapazitäten.













