Die Seabourn Quest ist nach einem umfangreichen Werftaufenthalt wieder im Dienst. Seabourn hat das Schiff dabei so umfassend modernisiert wie bislang kein anderes Flottenmitglied. Die Reederei spricht von der größten Innenraum-Investition in ihrer Geschichte, nennt aber keine Kosten für die Arbeiten.
Erneuert wurden zahlreiche öffentliche Bereiche, Restaurants, Suiten und der Spa-Bereich. Auch Crew-Bereiche und Unterkünfte der Besatzung bezog Seabourn in das Programm ein. Im Mittelpunkt standen jene Räume, in denen sich Gäste während einer Reise besonders häufig aufhalten: Lounges, Gesellschaftsräume, Restaurants und Suiten. Die Reederei will damit den eigenen Bordstil weiter schärfen – mit entspanntem Luxus, persönlichem Service und einem stärker wohnlich geprägten Ambiente.
Neue Gestaltung für Lounges, Restaurants und Suiten
Besonders sichtbar fällt die Modernisierung im Club aus. Der Bereich soll künftig als zentraler Treffpunkt an Bord dienen und erhielt dafür eine elegantere Lounge-Atmosphäre, ein neues Lichtkonzept und ein überarbeitetes Raumdesign. Auch die Seabourn Square Lounge, die Observation Bar, das Pooldeck, die Boutiquen und weitere öffentliche Bereiche präsentieren sich nach dem Werftaufenthalt in veränderter Gestaltung.
In der Gastronomie investierte Seabourn ebenfalls in neue Akzente. Die Colonnade erhielt unter anderem neue Bodenbeläge und eine überarbeitete Präsentation der Live-Cooking-Bereiche. Das Hauptrestaurant wurde heller und zeitgemäßer gestaltet.
Auch die Suiten bekamen ein Komfort-Upgrade. Alle Unterkünfte verfügen nun über neue Matratzen und hochwertige Wollteppiche. In den Penthouse- und Premium-Suiten ergänzen neue Möbel auf den privaten Veranden die Arbeiten.
Nachhaltigkeitsmaßnahmen während des Werftaufenthalts
Der neue gestalterische Ansatz orientiert sich an den Reisezielen, die Seabourn weltweit anläuft. Natürliche Materialien, warme Farbtöne und ein wohnlicheres Ambiente sollen Leichtigkeit und Vertrautheit vermitteln.
Zum Werftaufenthalt gehörten auch Maßnahmen zur Wiederverwertung. Mehr als 20.000 Quadratmeter Teppichboden führte Seabourn dem Recyclingkreislauf zu. Matratzen wurden fachgerecht zerlegt und wiederverwertet. Zahlreiche Möbelstücke spendete die Reederei an gemeinnützige Organisationen in Italien.
Nach Abschluss der Arbeiten setzt die Seabourn Quest ihre Mittelmeersaison bis November 2026 fort. Auf dem Programm stehen einwöchige Reisen zwischen Dubrovnik, Venedig, Istanbul und Athen. Die Routen führen nach Kroatien, Griechenland, Montenegro und in die Türkei. Die Reisen lassen sich zu 14- oder 21-tägigen Kreuzfahrten kombinieren.





















