Hapag-Lloyd Cruises hat die erste turnusmäßige Werft der Hanseatic Spirit abgeschlossen. Das jüngste Schiff der HANSEATIC-Klasse lag zehn Tage in der Lloyd Werft in Bremerhaven. Dort standen Renovierungen im Hotelbereich, Arbeiten an öffentlichen Bereichen sowie die Erneuerung der sogenannten Klasse auf dem Programm. Diese technische Überprüfung ist alle fünf Jahre vorgeschrieben und gilt als eine Art Schiffs-TÜV.
Die Hanseatic Spirit wurde 2021 in Dienst gestellt. Bei ihrem ersten größeren Werftaufenthalt erhielt sie unter anderem einen frischen Außenanstrich. Zugleich wurden an Bord zahlreiche Teppiche und Fliesen ausgetauscht. Hapag-Lloyd Cruises erneuerte insbesondere Bereiche, die für den Aufenthalt der Gäste zentral sind. Das Designkonzept „Inspired by Nature“ blieb dabei die gestalterische Leitlinie.
Die Lloyd Werft hatte in den vergangenen Jahren bereits weitere Schiffe aus der Flotte betreut. Die Hanseatic nature kam 2023 nach Bremerhaven, die Hanseatic Inspiration und die EUROPA folgten 2024. Für Hapag-Lloyd Cruises knüpft der aktuelle Werftaufenthalt damit an eine bestehende Zusammenarbeit an.
Isolde Susset, Managing Director Hapag-Lloyd Cruises, hob die Bedeutung dieser Verbindung hervor. Die Renovierungen an Bord der Hanseatic Spirit zeigten, „wie professionell und engagiert das Team der Lloyd Werft arbeitet“. Man freue sich, den Gästen die erneuerten Wohlfühlbereiche präsentieren zu können.
Neuer Auftritt für Spa, Restaurant und Lounges
Während der zehn Werfttage blieb kaum ein öffentlicher Bereich unberührt. Im Spa-Bereich erhielt die finnische Sauna einen neuen Ofen. Zudem wurden die Mosaikwände in den Spa-Duschen und im Dampfbad erneuert. Sie sollen die Atmosphäre des Wellnessbereichs stärken und den Gästen nach Expeditionen Raum zur Entspannung geben.
Auch das Hanseatic Restaurant wurde aufgefrischt. Dort erneuerten die Werftmitarbeiter den Anstrich und verlegten einen neuen Teppichboden. Weitere neue Bodenbeläge kamen im französischen Spezialitätenrestaurant „l’esprit“, in der Observation Lounge und an der Rezeption hinzu. Die Bereiche zeigen sich nun in harmonisch abgestimmten Farben und folgen weiterhin dem einheitlichen Gestaltungskonzept des Schiffes.
Darüber hinaus wurden ausgewählte Duschen in Kabinen und Suiten renoviert. Damit umfasste der Werftaufenthalt nicht nur sichtbare Arbeiten in den öffentlichen Bereichen, sondern auch Maßnahmen in den privaten Rückzugsräumen der Gäste.
Am vergangenen Freitag verließ die Hanseatic Spirit das Schwimmdock in Bremerhaven. Anschließend machte das Expeditionsschiff an der Columbuskaje fest, um die Gäste für die erste Reise nach der Werft an Bord zu nehmen. Am Abend begann eine achttägige Route mit Kurs auf Rotterdam, Scheveningen, Zeebrugge, Texel, Sylt, Helgoland und Hamburg. Dort wird das Schiff am 13. Juni 2026 erwartet.
Kurs auf Schottland, Arktis und Südafrika
Nach der ersten Reise im neuen Erscheinungsbild folgt am kommenden Samstag die zehntägige Expedition „Wildes Schottland“. Danach startet die Hanseatic Spirit in die Arktis-Saison. Im Sommer stehen Reisen nach Nordwestgrönland und in die kanadische Arktis auf dem Programm.
Im Spätsommer setzt das kleine Expeditionsschiff seine Fahrten über Westeuropa fort. Anschließend nimmt es Kurs auf Südafrika. Zu den angebotenen Reisen zählt die „Expedition Madagaskar und Südafrika – Wildniswunder mal zwei“ von Port Louis auf Mauritius nach Kapstadt. Die 18-tägige Reise findet vom 3. bis 21. Dezember 2026 statt und ist im SILBER-Tarif ab 10.460 Euro pro Person bei Doppelbelegung inklusive An- und Abreisepaket buchbar.
Für 2027 nennt Hapag-Lloyd Cruises zudem die „Expedition Nordwestpassage: Nordpolarepos – Inbegriff von Pioniergeist“. Sie führt vom 10. August bis 8. September 2027 von Seward in Alaska nach Kangerlussuaq in Grönland. Die 29-tägige Reise ist im PLATIN-Tarif ab 30.260 Euro pro Person bei Doppelbelegung buchbar. Der Preis enthält eine Frühbuchermäßigung, die bis zum 31. Oktober 2026 gilt, sowie das An- und Abreisepaket einschließlich Sonderflug ab Kangerlussuaq.
















