Explora Journeys hat die EXPLORA III in Barcelona offiziell getauft. Mit dem Neubau nimmt die Reederei ihr erstes mit Flüssigerdgas (LNG) betriebenes Schiff in die Flotte auf. Die Indienststellung markiert zugleich die Halbzeit beim Aufbau einer Flotte aus insgesamt sechs Schiffen.
Die EXPLORA III wurde am 23. Juli in Genua ausgeliefert und absolvierte anschließend eine fünftägige „Prelude Journey“ durch das Mittelmeer. Zur offiziellen Taufzeremonie traf das Schiff anschließend in Barcelona ein. Taufpatin ist Cristina Ozores. Sie ist Meerespädagogin und Gründerin der Naturschutzorganisation Vellmarí. An der Veranstaltung nahmen außerdem Vertreter der MSC Group wie Anna Nesh, Präsidentin von Explora Journeys und Pierfrancesco Vago, Executive Chairman der Cruise Division der MSC Group, sowie des Hafens von Barcelona und geladene Gäste teil.
Größeres Schiff mit erweiterten Bereichen
Mit einer um 19,2 Meter größeren Länge als die EXPLORA I und EXPLORA II bietet die EXPLORA III zusätzliche Flächen für neue Angebote an Bord. Dazu gehören eine neu gestaltete Lobby, ein erweiterter Conservatory Pool & Bar, das Crema Café, eine Outdoor Cigar Lounge sowie ein neu konzipierter Ocean-Wellnessbereich. Außerdem verfügt das Schiff über eine zweite Owner’s Residence. Das größere Schiff soll laut einer Mitteilung der Reederei stehen zusätzlichee Aufenthaltsflächen und mehr Privatsphäre für die Gäste bieten.
Erstes LNG-Schiff der Flotte
Mit der EXPLORA III setzt Explora Journeys erstmals auf einen LNG-Antrieb. Das Schiff kann nach Unternehmensangaben künftig auch mit Bio-LNG oder synthetischem LNG betrieben werden, sobald diese Kraftstoffe in größerem Umfang verfügbar sind. Darüber hinaus verfügt der Neubau über Landstromanschlüsse, sodass die Hauptmaschinen während der Liegezeit in entsprechend ausgestatteten Häfen abgeschaltet werden können.
Erste Reise nach Lissabon
Nach der Taufe in Barcelona soll die EXPLORA III am 3. August zu ihrer siebentägigen Jungfernfahrt nach Lissabon aufbrechen. In ihrer ersten Saison sind Reisen nach Nordeuropa, Island, Grönland und Nordamerika vorgesehen.















