Phoenix Reisen investiert rund 15 Millionen Euro in die Modernisierung der MS Amera. Nach ihrer 134-tägigen Weltreise ist das Kreuzfahrtschiff heute in der französischen Werft Chantier Naval de Marseille eingetroffen. Der geplante Aufenthalt umfasst zahlreiche Arbeiten in Gästebereichen, an technischen Anlagen und an Systemen für einen effizienteren Schiffsbetrieb.
Das Bonner Unternehmen setzt das Projekt gemeinsam mit Bernhard Schulte Cruise Services (BSM) um. Das Hamburger Unternehmen ist in den Schiffsbetrieb der MS Amera eingebunden und auf technische sowie operative Dienstleistungen für Kreuzfahrtschiffe spezialisiert.
Neue Bereiche für Gäste
Im Mittelpunkt der Werftzeit stehen sichtbare Veränderungen an Bord. Phoenix Reisen lässt den Friseur‑, Beauty- und Saunabereich vollständig neu gestalten. 160 Gästebäder werden modernisiert, die Show-Lounge umfassend renoviert. In der Pazifik-Lounge entstehen neue Panorama-Fenster, auf Deck 9 wird der Outdoor-Poolbereich umgestaltet.
Daneben stehen Arbeiten an der Bordtechnik auf dem Programm. In Restaurants und Bars werden die Klimaanlagen erneuert. Weitere Maßnahmen betreffen Klima‑, Kühl- und Aufzugssysteme. Hinzu kommen energieeffiziente Steuerungssysteme, darunter ein „Eco-Mode“, der einen ressourcenschonenderen Betrieb ermöglichen soll.
Rückkehr Ende Mai
Mit dem Werftaufenthalt bereitet Phoenix Reisen die MS Amera auf die Sommersaison 2026 vor. Am 23. Mai startet das Schiff in Savona zu einer Kreuzfahrt rund um Westeuropa, die in Bremerhaven endet.
Anschließend fährt die MS Amera rund um Großbritannien, in der Ostsee und in Skandinavien. Im September folgt eine größere Kanada-Reise. Aktuelle Informationen und Fotos aus der Werft will Phoenix Reisen regelmäßig im eigenen Online-Magazin veröffentlichen.













