Ponant hebt zum Welttag der Ozeane am 8. Juni die Verbindung von Expeditionskreuzfahrten und wissenschaftlicher Forschung hervor. Laut einer Mitteilung der Reederei dienen die Reisen in Polarregionen und andere abgelegene Gebiete nicht nur touristischen Zwecken, sondern unterstützen auch Forschungsarbeiten zu marinen Ökosystemen und Umweltveränderungen.
Forschung an Bord von Expeditionsschiffen
Im Mittelpunkt steht das Expeditionsschiff Le Commandant Charcot. Das Schiff verfügt über zwei wissenschaftliche Labore, die Forschenden kostenfrei zur Verfügung stehen. Seit der Indienststellung im Jahr 2021 haben laut Reederei mehr als 230 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Bord gearbeitet und Daten in den Bereichen Meeresbiologie, Ozeanographie und Umweltchemie erhoben. Zu den beteiligten Einrichtungen zählen unter anderem das GEOMAR Laboratorium und das Polar Science Center der University of Washington.
Schutz mariner Lebensräume
Ponant verweist auf die Herausforderungen für die Weltmeere durch steigende Temperaturen, Verschmutzung und die zunehmende Nutzung von Wasserwegen. Die Reederei setzt nach eigenen Angaben auf kleine Schiffe, angepasste Routen sowie Verhaltensregeln für Gäste, um Auswirkungen auf empfindliche Ökosysteme möglichst gering zu halten. Besonders in schwer zugänglichen Regionen wie der Arktis und Antarktis fehlten weiterhin wichtige Daten zu ökologischen Veränderungen, die durch Forschungsreisen gewonnen werden könnten.
Wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage
Die Forschungsaktivitäten sind Teil des Programms „Ponant Science“. Die dabei gewonnenen Daten sollen zum Verständnis des Klimawandels und mariner Ökosysteme beitragen und zugleich als Grundlage für Schutzmaßnahmen dienen. Darüber hinaus unterstützt die Ponant Foundation laut einer Pressemitteilung Projekte zur Wiederherstellung von Korallenriffen und zum Schutz bedrohter Arten.













