Kreuzfahrten zu den griechischen Destinationen Mykonos und Santorin kosten zwischen Juni und September 20 Euro pro Person. Die Destinationen erheben eine Abgabe pro Kreuzfahrtpassagier, um Reisen in der Nebensaison zu fördern.
Im Oktober werden in Mykonos und Santorin nur 12 Euro pro Passagier fällig, zwischen November und März vier Euro und von April bis Mai wieder 12 Euro. Zusätzlich zur Gebühr für Kreuzfahrtpassagiere hat Santorini eine Obergrenze von 8000 Passagieren definiert, um dem Overtourism auf der griechischen Insel entgegenzuwirken, auf der zuvor in der Hochsaison täglich bis zu 17.000 Reisegäste strömten.
Täglich bis zu fünf Schiffe in Santorin
Mit seinen zwei Hauptkreuzfahrthäfen, dem Hafen von Athinios und dem Alten Hafen von Fira, kann Santorini im Sommer täglich bis zu fünf Kreuzfahrtschiffe unterschiedlicher Größe empfangen. Die Passagiere werden mit Tenderbooten an Land gebracht. Um den Passagierstrom auf die Insel besser zu steuern, führt Santorini im Sommer 2026 ein neues Kreuzfahrtpassagierverteilungssystem für die beiden Kreuzfahrthäfen ein. Nach dem neuen System müssen bis zu 70 Prozent der Passagiere jedes Kreuzfahrtschiffs im Alten Hafen von Fira von Bord gehen, während nur bis zu 30 Prozent im Hafen von Athinios an Land gehen dürfen.
Die Regelung der Abgabe pro Passagier gilt seit dem vergangenen Sommer. Die spezielle Steuerist vergleichbar mit einer Kurtaxe. Als Teil eines 2024 verabschiedeten Gesetzes soll die Maßnahme Reiseziele des Landes entlasten und Infrastrukturprojekte für Kreuzfahrten und Tourismus finanzieren.
Als eines der wichtigsten Ziele für Kreuzfahrten im östlichen Mittelmeer verzeichnet Griechenland pro Jahr mehrere Millionen Gäste von Schiffen. Beliebte Häfen sind vor allem die der verschiedenen Inseln, wie Korfu, Mykonos, Rhodos, Kreta oder Santorin. Allein Santorin verzeichnet pro Jahr rund 500 Schiffsanläufe. Auf Mykonos waren es 2024 sogar mehr als 700.















