Nicko Crui­ses: „Vas­co da Gama“ soll am 2. Juli neu star­ten

Nicko Cruises sagt zwei weitere Reisen der „Vasco da Gama“ ab. Das Schiff bleibt wegen eines anhaltenden Maschinenproblems länger in der Werft in Brest. Betroffen ist auch die 19-tägige Kreuzfahrt „Höhepunkte Islands und Norwegens“. Nach aktuellem Plan soll die „Vasco da Gama“ am 2. Juli wieder in den Fahrplan zurückkehren.

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Die Repa­ra­tur­ar­bei­ten an der „Vas­co da Gama“ dau­ern län­ger als zunächst erwar­tet. Nicko Crui­ses hat des­halb zwei wei­te­re Kreuz­fahr­ten mit dem Hoch­see­schiff abge­sagt. Betrof­fen sind die Voll­char­ter­rei­se „Spar­ta­cus Gay Crui­se“, die vom 9. bis 14. Juni 2026 geplant war, sowie die 19-tägi­ge Kreuz­fahrt „Höhe­punk­te Islands und Nor­we­gens“, die am 14. Juni 2026 begin­nen soll­te.

Grund für die erneu­ten Absa­gen ist ein anhal­ten­des Maschi­nen­pro­blem. Das Schiff befin­det sich zur Scha­dens­ana­ly­se und Repa­ra­tur auf einer Werft im fran­zö­si­schen Brest. Bereits zuvor hat­te Nicko Crui­ses meh­re­re Rei­sen strei­chen müs­sen. Nach Anga­ben der Ree­de­rei hat eine gründ­li­che Ana­ly­se des Scha­dens­bil­des inzwi­schen das voll­stän­di­ge Aus­maß der not­wen­di­gen Arbei­ten erge­ben. Erst dadurch las­se sich der erfor­der­li­che Zeit­rah­men rea­lis­tisch ein­schät­zen. Die Repa­ra­tu­ren neh­men dem­nach mehr Zeit in Anspruch als zunächst ange­nom­men.

Tech­ni­sche Pro­ble­me seit meh­re­ren Wochen

Die „Vas­co da Gama“ kämpft seit meh­re­ren Wochen mit tech­ni­schen Schwie­rig­kei­ten. Im April muss­te das Schiff sei­ne Welt­rei­se vor­zei­tig been­den. Damals lag der Grund in der ein­ge­schränk­ten Funk­ti­on des Ver­stell­pro­pel­lers auf der Steu­er­bord­sei­te. Die letz­te Etap­pe nach Ham­burg fand nicht mehr statt; die Rei­se ende­te in Lis­sa­bon.

Nach einem Werft­auf­ent­halt in Brest soll­te das Schiff Ende Mai wie­der in den regu­lä­ren Fahr­plan zurück­keh­ren. Kurz nach dem Aus­lau­fen in Rich­tung Ham­burg kehr­te die „Vas­co da Gama“ jedoch wie­der in die fran­zö­si­sche Hafen­stadt zurück. Nicko Crui­ses ver­wies damals auf einen neu auf­ge­tre­te­nen tech­ni­schen Defekt an einer der Maschi­nen, der nicht mit den zuvor abge­schlos­se­nen Arbei­ten am Ver­stell­pro­pel­ler zusam­men­hän­ge. Auch die für den 26. Mai 2026 geplan­te Kreuz­fahrt ab Ham­burg wur­de abge­sagt.

Gene­ra­to­ren wer­den über­holt

Wei­te­re Ein­zel­hei­ten nann­te Gui­do Lau­kamp, Geschäfts­füh­rer von Nicko Crui­ses, am Diens­tag in einem Pres­se­ge­spräch. Dem­nach über­holt die Werft alle fünf Gene­ra­to­ren an Bord der „Vas­co da Gama“. Man habe sich für eine Gesamt­maß­nah­me ent­schie­den, statt nur ein­zel­ne Kom­po­nen­ten zu bear­bei­ten.

Als beson­de­re Her­aus­for­de­rung gilt die Ersatz­teil­ver­sor­gung. Bei einem rund 30 Jah­re alten Schiff las­sen sich benö­tig­te Tei­le nicht ohne Wei­te­res bestel­len. Sie müs­sen indi­vi­du­ell ange­fer­tigt wer­den. Die­ser Umstand ver­län­gert den Ablauf der Arbei­ten zusätz­lich.

Die „Vas­co da Gama“ soll am 2. Juli 2026 wie­der in den Fahr­plan zurück­keh­ren. Nicko Crui­ses hält vor­erst an die­sem Neu­start­ter­min fest. Die Kreuz­fahrt „Höhe­punk­te Islands und Nor­we­gens“ blie­be damit die letz­te Rei­se, die wegen der lau­fen­den Repa­ra­tu­ren abge­sagt wur­de.

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