Die Mein Schiff 3 von TUI Cruises war am vergangenen Wochenende Schauplatz einer Großübung von Feuerwehren, Polizei und Seelsorgen an der Columbuskaje in Bremerhaven.
Einem Bericht von Nord24 zufolge haben das Havariekommando und TUI Cruises am vergangenen Sonntag die Zusammenarbeit von Crew, Feuerwehr, Polizei und weiteren Einsatzkräften im Falle von mehreren Verletzen an Bord trainiert. Dem Bericht zufolge waren rund 50 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt.
Ausgangspunkt war demnach eine zunächst unklare Lage mit Verletzten an Bord des Kreuzfahrtschiffes. Die Mein Schiff 3 lag während der Übung mit Gästen am Kreuzfahrtterminal in Bremerhaven. Die Passagiere waren vorab informiert worden, der reguläre Bordbetrieb lief demnach weiter.
Crew der Mein Schiff 3 leitete Versorgung Verletzter
Das Havariekommando alarmierte die Feuerwehren aus Cuxhaven und Wilhelmshaven. Spezialisierte Feuerwehreinheiten erreichten das Schiff und übernahmen die Versorgung der Verletzten. Die Crew der Mein Schiff 3 leitete erste Maßnahmen zur Versorgung an Bord, die spezialisierten Einheiten der Feuerwehren übernahmen an Bord die medizinische Behandlung. Mehrere Polizeibehören übten in dem Zusammenhang das Zusammenspiel über Organisations- und Ländergrenzen hinweg. Fachberater der Deutschen Seemannsmission und weiterer Organisationen betreuten Betroffene an Bord und im Terminal.
Ein weiterer Schwerpunkt der Übung war dem Medienbericht zufolge die maritime psychosoziale Notfallversorgung. Sie kümmert sich um Betroffene, die neben der medizinischen Versorgung Unterstützung brauchen. Trainiert wurde ein Szenario mit einer potenziell großen Zahl betroffener Menschen.
„Auf einem Kreuzfahrtschiff müssen im Notfall viele Abläufe ineinandergreifen: von den Maßnahmen der Besatzung bis zur Unterstützung durch externe Einsatzkräfte. Solche Übungen helfen uns, die Zusammenarbeit unter realistischen Bedingungen zu trainieren“, so Christian Lerche, Director Fleet Operations & Health bei TUI Cruises, gegenüber Nord24.














