Bereits im vergangenen Jahr ging die Costa Serena für Renovierungen und Modernisierungen in die Werft. Seit 2021 hat Costa nach eigenen Angaben mehr als 200 Millionen Euro in die technische und gestalterische Aufwertung der Flotte investiert. Derzeit ist sie das dienstälteste Schiff der italienischen Reederei. Wegen der Corona-Pandemie lag die Costa Serena bis 2023 beschäftigungslos auf. Danach wurde es für Kreuzfahrten auf dem asiatischen Markt mit Fokus auf Japan eingesetzt.
Die Costa Serena hat während des Werft-Aufenthaltes mehrere öffentliche Einrichtungen, die auch auf den übrigen Schiffen der Flotte nach dem Debüt von Costa Smeralda und Costa Toscana, den beiden Flaggschiffen, nachgerüstet wurden, nun auch erhalten. So sind auf dem 289 Meter langen und 35 Meter breiten Schiff nun auch die Gelateria „Amarillo“, das Sushi-Restaurant „Sushino at Costa“, die Pizzeria „Pummid´Oro“, die damit derzeit größte der Flotte, und das Gourmet-Restaurant „Archipelago“ entstanden. Eine neue Bar an Bord der Serena ist die „Sunset Lounge“ auf Deck 12. Dort werden gegen Aufpreis besondere Cocktails serviert.
Duschvorhänge sind aus den Bädern verbannt
Auch die auf den älteren Schiffen überwiegend in Brauntönen designten Kabinen und Suiten wurden renoviert. Aus den Bädern sind so beispielsweise Duschvorhänge endgültig verbannt. Zusätzlich wurden mehrere Bars, der Indoor-Pool Bereich „Lido Sole“ und der „Solemio“-Spa renoviert. Das markante Atrium, das Herzstück aller Costa-Schiffe bis einschließlich Costa Diadema ist, erhielt den veröffentlichen Bildern zufolge ein etwas anderes Lichtkonzept.
Am Wochenende endete in Tokio die voerst letzte Asien-Reise der Costa Serena. Von der Metropole aus legte das Kreuzfahrtschiff zu ihrer 66-tägigen Weltreise ab. Die führt durch Asien und Ozeanien bis nach Südamerika mit Besuchen in 15 Ländern zu 26 Ziele und 14 Inseln. Die Reise endet am 22. Dezember in Buenos Aires.
Costa Serena wird ab Juni 2027 in Apulien stationiert
Zwischen dem 22. Dezember 2026 und 5. April kreuzt die Costa Serena auf unterschiedlichen Routen ab und bis Buenos Aires in Argentinien, Brasilien und Uruguay, ehe sie sich auf ihre Transatlantikreise nach Europa macht. Von Rio de Janeiro nimmt sie Kurs auf die Kanaren, das spanische Festland und Savona (Italien), wo die Passage am 27. April endet.
Im Frühjahr nimmt die modernisierte Costa Serena ab und bis Savona ihre Kreuzfahrtprogramm im westlichen Mittelmeer auf. Ab dem 6. Juni 2026 wird sie dann ab und bis Taranto in Apulien Reisen zu weiteren italienischen Häfen sowie nach Malta und Griechenland stationiert.
Costa schickt unterdessen jetzt mit der Costa Favolosa eines der beiden Schiffe für Sommer-Abfahrten ab Deutschland in die Werft. Das 2011 gebaute Schiff wird auch im kommenden Jahr ab Mai von und bis Hamburg verschiedene Reisen ins Nordland und zu den Britischen Inseln unternehmen. Während des nun anstehenden Werft-Aufenthaltes werden Costa-Sprecherin Emmi Ünsal zufolge verschiedene kleinere Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten durchgeführt.
In unserer Bildergalerie sehen Sie, was sich auf der Costa Serena getan hat.











