War­um auf der Legend of the Seas ein Zug durch die Sei­den­stra­ße fährt

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Roy­al Carib­be­an bringt auf der neu­en Legend of the Seas ein unge­wöhn­li­ches Restau­rant- und Enter­tain­ment­for­mat an Bord. In der „Roy­al Rail­way: Legend Sta­ti­on“ spei­sen Gäs­te in einem Eisen­bahn­wag­gon, wäh­rend das Schiff auf See unter­wegs ist. Das Kon­zept ver­bin­det Din­ner, Schau­spiel und digi­ta­le Pro­jek­tio­nen zu einer Rei­se über die Sei­den­stra­ße.

Jen­ni­fer Gos­wa­mi, Direc­tor Pro­duct Deve­lo­p­ment bei Roy­al Carib­be­an Inter­na­tio­nal, stell­te das For­mat wäh­rend einer Pro­dukt­prä­sen­ta­ti­on zur Legend of the Seas vor. Die Roy­al Rail­way hat­te Roy­al Carib­be­an zuvor auf der Uto­pia of the Seas ein­ge­führt. Dort steht eine Wes­tern-Geschich­te im Mit­tel­punkt. Auf der Legend of the Seas erhält das Kon­zept eine neue Hand­lung, ein ande­res Menü und eine stär­ker erzäh­le­risch ange­leg­te Dra­ma­tur­gie.

Mar­co Polos Heim­rei­se als Din­ner-Show

Die „Roy­al Rail­way: Legend Sta­ti­on“ erzählt auf der Legend of the Seas die Heim­rei­se Mar­co Polos. Die Rou­te führt durch Chi­na, Indi­en, Per­si­en, die Tür­kei und Ita­li­en. Jeder Abschnitt der Rei­se steht für eine ande­re kuli­na­ri­sche Sta­ti­on.

Gos­wa­mi begrün­de­te die Wahl der Rou­te auch mit dem Menü. Chi­ne­si­sche Küche funk­tio­nie­re als Ein­stieg beson­ders gut, ita­lie­ni­sche Des­serts eig­ne­ten sich für den Abschluss des Abends. So ent­steht eine Fol­ge aus asia­ti­schen, per­si­schen, tür­ki­schen und ita­lie­ni­schen Ele­men­ten. Laut Roy­al Carib­be­an soll das For­mat weni­ger auf direk­te Publi­kums­in­ter­ak­ti­on set­zen als die Wes­tern-Ver­si­on auf der Uto­pia of the Seas. Die Dar­stel­ler füh­ren stär­ker durch die Geschich­te.

Neben Land­schaf­ten und Orten zeigt die Insze­nie­rung auch Fes­te und Moti­ve aus den Län­dern ent­lang der Rou­te. Genannt wur­den unter ande­rem Holi in Indi­en und Heiß­luft­bal­lons in der Tür­kei. Die tech­ni­sche Umset­zung soll den Ein­druck einer Zug­fahrt erzeu­gen. Nach einem Erfah­rungs­be­richt aus einer Pre­view-Fahrt öff­nen sich wäh­rend der Abfahrt die digi­ta­len Fens­ter. Sit­ze und Wag­gon ver­mit­teln leich­te Bewe­gung, dazu kom­men Geräu­sche und Vibra­tio­nen der Schie­nen.

Auf­preis, gedruck­te Tickets und wei­te­re Events

Die Roy­al Rail­way liegt auf der Roy­al Pro­me­na­de der Legend of the Seas. Der Zugang wirkt wie ein Bahn­hof. Vor dem Ein­stieg in den Wag­gon betre­ten Gäs­te einen Bahn­steig­be­reich, von dem aus die rund 90 Minu­ten dau­ern­de Din­ner-Show beginnt. Die­se kos­tet einen Auf­preis von umge­rech­net rund 150 Euro pro Per­son und soll vor Rei­se­be­ginn über die Roy­al-Carib­be­an-App buch­bar wer­den. Für die Teil­nah­me erhal­ten Gäs­te gedruck­te Tickets in die Kabi­ne.

Roy­al Carib­be­an sieht in der Roy­al Rail­way ein For­mat, das auf der Legend of the Seas meh­re­re Geschich­ten tra­gen kann. Gos­wa­mi nann­te zusätz­lich kur­ze Wein­ver­kos­tun­gen von rund 45 Minu­ten als mög­li­ches For­mat. Die Ver­bin­dung zu Ita­li­en und Wein bie­te dafür einen pas­sen­den Rah­men. Damit könn­te der Raum auch außer­halb der Dinn­er­zei­ten genutzt wer­den. Wei­te­re Ein­zel­hei­ten zu die­sen Plä­nen nann­te Roy­al Carib­be­an zunächst nicht.

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