Le Commandant Charcot – der Eisbezwinger von Ponant

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Ponant, die französische Kreuzfahrtreederei, schreibt mit der Le Commandant Charcot ein neues Kapitel in der Geschichte der Expeditionskreuzfahrt. Das Schiff mit Hybridantrieb ist der erste Eisbrecher seiner Art und bereist Regionen in der Arktis und Antarktis, die für andere Polarexpeditionsschiffe unzugänglich sind. Das Schiff wurde nach dem Wissenschaftler, Arzt und Polarforscher Jean-Baptiste Charcot benannt.

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Foyer und Rezeption

„Oscillations“, Videoinstallation von Miguel Chevalier, Foto: © Tobias Lange-Rüb

Eine neun Meter hohe Videowall im Foyer zeigt fortlaufend die Installation „Oscillations“ des franco-mexikanischen Künstlers Miguel Chevallier. Auf den Bildschirmen bauen sich regelmäßig blaue Wellen auf, die eine Software entwirft. Grundlage für die Muster sind Geräusche des Ozeans. Hier befinden sich außerdem die Rezeption, Bordshop, Expeditionsbüro und der Foto-Shop.

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Main Lounge 1

Main Lounge, Foto: © Tobias Lange-Rüb
Main Lounge, Foto: © Tobias Lange-Rüb

Seit dem Bau der Le Boréal im Jahr 2010 ist das Studio Jean-Philippe Nuel für die Innenarchitektur und den Grundriss der PONANT Schiffe verantwortlich. Für die Le Commandant Charcot entwarf der Architekt die Restaurants, das Theater, den Konferenzraum, die Main Lounge (Foto) sowie die Kabinen und Suiten.

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Main Lounge 2

Main Lounge, Musikbühne, Foto: © Tobias Lange-Rüb
Main Lounge, Musikbühne, Foto: © Tobias Lange-Rüb

An die Main Lounge schließt sich ein Teeraum und eine Bar mit Live-Musik Bühne (Foto) an. Der Star ist die Natur, doch für musikalische Unterhaltung am Abend sind an Bord stets Performer und Musiker dabei.

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Main Lounge 3

Künstliche Feuerstelle, Main Lounge, Foto: © Tobias Lange-Rüb
Künstliche Feuerstelle, Main Lounge, Foto: © Tobias Lange-Rüb

Ein großer künstlicher Feuerplatz verbindet die Bereiche der Main Lounge miteinander, dahinter schließt sich dann das Theater an. Dort ist Platz für 270 Personen. Das Design des Schiffes soll mit der umgebenden Landschaft harmonieren. Die Bezeichnungen der Räumlichkeiten und Gestaltung von Naturelementen wurde von der Inuit-Kultur abgeleitet. „Kita“ ist die Bezeichnung für Lounge und Theater, was so viel heißt wie „Los geht’s“

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Gourmet-Restaurant Nuna

Gourmet-Restaurant Nuna, das erste Restaurant von Alain Ducasse auf hoher See; Foto: © Tobias Lange-Rüb
Gourmet-Restaurant Nuna, das erste Restaurant von Alain Ducasse auf hoher See; Foto: © Tobias Lange-Rüb

Das Nuna ist Alain Ducasse erstes Restaurant auf hoher See. Der Sternekoch arbeitet schon seit vielen Jahren mit Ponant zusammen und inspiriert die Teams an Bord mit seinen kulinarischen Ideen. Die Möbel im Restaurant stammen von Ligne Rose, Porzellan und Gläser kommen auch aus Frankreich. Statt Blumen schmücken aufgeschnittene Geoden die Tische.

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Bibliothek

Bibliothek, Foto: © Tobias Lange-Rüb

Der rund 260 Quadratmeter große Bereich auf Deck 9 vebindet Bibliothek, Bar und Panoramalounge nahtlos miteinander. An ausgewählten Abenden gibt es Live-Entertainment.

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Panorama Lounge

Panorama Lounge, Foto: © Tobias Lange-Rüb
Panorama Lounge, Foto: © Tobias Lange-Rüb

Anori (Wind) ist der Inuit-Begriff, der der Panorama Lounge zugeordnet wird. Wenn es im Eis draußen ungemütlich wird und Exkursionen nicht möglich sind, kann man die Umgebung von hier aus betrachten.

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Owner Suite

Owner Suite, Foto: © Tobias Lange-Rüb
Owner Suite, Foto: © Tobias Lange-Rüb

Die Owner Suite bietet mit 115 Quadratmetern viel Platz für bis zu 6 Personen. Der Wohnbereich ist mit Sesseln, zwei Schlafsofas, Elektrokamin und Fernseher ausgestattet. Eine 186 Quadratmeter große, private Terrasse mit Outdoor-Lounge, Jacuzzi und einem Esstisch schließt sich an.

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Duplex Suite

Duplex Suite, Foto: © Tobias Lange-Rüb
Duplex Suite, Foto: © Tobias Lange-Rüb

Eine Suite über zwei Decks, mit Wohnraum unten und Schlaf- und Badezimmer oben. Auf der privaten Terrasse gibt es außerdem ein Jacuzzi und einen Esstisch für 4 Personen. Die Fläche dieser Suite, die viermal an Bord vorhanden ist (Deck 6 und 7 am Heck), beträgt 90 Quadratmeter.

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Suite

Deluxe Suite, Foto: © Tobias Lange-Rüb
Deluxe Suite, Foto: © Tobias Lange-Rüb

Die Deluxe Suite für zwei Personen bietet im Unterschied zur Prestige-Kabine noch einen Sitzbereich mit Sofa und Sessel. Beide Kabinentypen verfügen über eine rund 5 Quadratmeter großen Balkon. Insgesamt gibt es 123 Suiten und Kabinen an Bord, die alle über einen privaten Balkon oder Terrasse verfügen.

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Innenpool

Wellnessbereich, Foto: © Tobias Lange-Rüb
Wellnessbereich, Foto: © Tobias Lange-Rüb

Ein überdachter, beheizter Innenpool (Imaq, Meerwasser) mit Gegenstromanlage und einem riesigen Glasdach, das für Lichteinfall von oben sorgt, ist das Herzstück des Spa-Bereichs. Sauna und drei Behandlungsräume schließen sich an. Für die Polregionen mit Reizklima wurden spezielle Gesichst und Körperbehandlungen entwickelt, die hier angeboten werden.

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Schneeraum

Snow Room, Spa, Foto: © Tobias Lange-Rüb
Snow Room, Spa, Foto: © Tobias Lange-Rüb

Für die Abkühlung nach dem Saunagang (Inuit: Ikuma, „die brennende Hitze“) sorgt „der Schnee“ im Siku-Raum für eine belebende Abkühlung.

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Friseursalon

Friseursalon, Foto: © Tobias Lange-Rüb
Friseursalon, Foto: © Tobias Lange-Rüb

Expeditionen in die Polregionen können schon mal ein paar Wochen dauern. Für einen immer perfekten Look gibt es innerhalb des Spas auch einen Friseurbereich und ein Nagelstudio.

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Blue Lagoon

Lagune, Le Commandant Charcot, Foto: © Ponant / Wilmotte Associes Architectes
Lagune, Le Commandant Charcot, Foto: © Ponant / Wilmotte Associes Architectes

Der Außenpool der Lagune wird durch ein Energierückgewinnungssystem auf bis zu 37 Grad Celsius beheizt. Wärme strahlt auch die elektrische Feuerschale in der Mitte der Lagune ab. Eine Außenbar mit Getränke und Speisenangebot rundet das al-fresco-Erlebnis ab.

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Labor

Labor, Foto: © Tobias Lange-Rüb
Labor, Foto: © Tobias Lange-Rüb

PONANT plante von Anfang an, die Le Commandant Charcot der internationalen Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. Als „Schiff der Möglichkeiten“ ist sie mit Trocken- und Nasslabor (Foto) sowie Instrumenten für Forscher ausgestattet. An Bord sind regelmäßig Wissenschaftler des amerikanischen MIT, der Nasa, des französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) oder des Alfred Wegner Instituts (AWI) aus Bremerhaven.

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Batterie-Rack

Batterie-Rack, Le Commandant Charcot, Foto: © Tobias Lange-Rüb
Batterie-Rack, Le Commandant Charcot, Foto: © Tobias Lange-Rüb

Die Batterien an Bord können bis zu 4.500 kW speicheren, wodurch die Energieeffizienz optimiert und Kraftstoff eingespart
wird. Diese Energie-Reserve ermöglicht es dem Schiff, bis zu zwei Stunden lang sehr leise und komplett emissionsfrei zu fahren. LNG ist Haupttriebstoff für die sechs Stromgeneratoren an Bord. Aus Sicherheitsgründen wird außerdem Marinediesel gebunkert. Ponant arbeitet bereits daran, zukünftig auch einen Biogasanteil in die LNG-Versorgung des Schiffes aufzunehmen.

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Le Commandant Charcot in Hamburg

Le Commandant Charcot der französischen Reederei Ponant im Hamburger Hafen. Foto. © Ponant / Maren Martens
Le Commandant Charcot der französischen Reederei Ponant im Hamburger Hafen. Foto. © Ponant / Maren Martens

Am 23. April 2023 läuft die Le Commandant Charcot zum ersten Mal in Hamburg ein. Auf ihrer Passage aus der Antarktis zur Arktis macht das Schiff einige Stopps in Europa und Großbritannien.

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